Flughafen Abruzzo: digitalisierte Zutrittskontrolle zum Sicherheitsbereich mit Speed Gates von Magnetic®
Als der internationale Flughafen Abruzzo die Marke von einer Million Passagieren pro Jahr erreichte, wurde deutlich, dass die Kontrollen vor dem Sicherheitsbereich nicht länger manuell durchgeführt werden können. Das Sicherheitspersonal musste bislang die Bordkarten einzeln kontrollieren. Dies erforderte erhebliche personelle Ressourcen, ohne eine zuverlässige Validierung der QR-Codes oder einen Abgleich zwischen Passagier, Bordkarte und geplantem Flug gewährleisten zu können.
„Mit den Passagierzahlen hätte zwangsläufig auch das Risiko von Fehlern, Betrugsversuchen und unbefugtem Zutritt zugenommen“, erklärt Luisa Del Proposto, Leiterin für Infrastrukturplanung und Instandhaltung am Flughafen Abruzzo. Daher entschied sich der Flughafen für die Einführung eines automatisierten Systems, das den Zutritt zum Abflugbereich sicherer und geordneter gestaltet und zugleich eine lückenlose Nachverfolgbarkeit ermöglicht.
Die Wahl des Flughafens fiel auf die Pre-security Gates vom Typ mPass aus der Modellreihe Momentum® von Magnetic®. Sie sind für eine präzise Steuerung der Passagierströme und eine zuverlässige Überwachung des Durchgangsprozesses konzipiert.
Der Flughafen war bereits mit den Lösungen von Magnetic® vertraut, was die Entscheidung beschleunigte. Das vorgeschlagene System bietet eine robuste, zuverlässige und wirtschaftliche Lösung, die den Anforderungen des Flughafens an Sicherheit und Skalierbarkeit gerecht wird.
Die Funktionsweise des Systems
Mit der Einführung der Pre-security Gates von Magnetic® konnte der Flughafen Zugangsregeln umsetzen, die exakt auf seine betrieblichen Anforderungen zugeschnitten sind:
- Der Zutritt ist ausschließlich innerhalb eines definierten Zeitfensters möglich, das zwei Stunden vor Schließung des Gates beginnt.
- Zutrittsversuche außerhalb des zulässigen Zeitfensters werden automatisch blockiert.
- Mehrfachzutritte werden verhindert. Gleichzeitig wird überprüft, ob Passagier, Bordkarte und geplanter Flug übereinstimmen.
- Fehler werden unmittelbar durch eindeutige und nachvollziehbare Systemmeldungen angezeigt.
Der Flughafen setzte bei der Implementierung auf einen schrittweisen Ansatz: Zunächst wurde eine grundlegende Bordkartenvalidierung eingeführt. Anschließend wurde das System sukzessive optimiert, bis umfassende und präzise Kontrollen gewährleistet waren. Diese praxisorientierte Vorgehensweise erleichterte es den Passagieren, die noch nicht mit automatisierten Gates vertraut waren, sich nach und nach an das neue Zugangsverfahren zu gewöhnen.
Die Vorteile: mehr Sicherheit und reibungslose Passagierströme
Die Einführung der Gates führte unmittelbar zu Verbesserungen – sowohl bei der Sicherheit als auch bei der betrieblichen Effizienz.
„Heute können wir sicher sein, dass ausschließlich autorisierte Passagiere Zugang erhalten“, erklärt Del Proposto. „Zugangsversuche mit ungültigen Bordkarten, Bordkarten für Rückflüge oder Bordkarten anderer Passagiere gehören der Vergangenheit an. Dank der automatischen Zugangsbeschränkung nach Ablauf des Zeitfensters können wir zudem Diskussionen mit Passagieren reduzieren, die zu spät zum Boarding erscheinen.“
Heute sind die Abläufe vor der Sicherheitskontrolle geordneter, planbarer und entsprechen den Anforderungen eines wachsenden Flughafens. Vorfälle beim Zutritt zum Sicherheitsbereich wurden eliminiert, sodass sich das Personal auf wertschöpfende Aufgaben konzentrieren kann.
Eine Konfiguration für unterschiedlichste Anforderungen
Der internationale Flughafen Abruzzo setzt mehrere Komponenten ein:
- Ein 60 cm breites Gate für den Großteil der Passagiere.
- Ein 90 cm breites Gate für Personen mit eingeschränkter Mobilität und für Reisende mit Kinderwagen.
- Ein mobiles Handgerät für die manuelle Steuerung bei kontrollierten Wiedereintritten und in Ausnahmesituationen, ohne die automatisierten Zugangsregeln des Systems außer Kraft zu setzen.
Das Pre-security Gate mPass aus der Modellreihe Momentum® erwies sich dank seiner präzisen Überwachung des Durchgangsprozesses, seiner fortschrittlichen Sensoren zum Schutz vor unbefugtem Zutritt und seiner kompakten Bauweise als ideale Wahl. Dadurch lässt es sich nahtlos in die Umgebung des Flughafens integrieren. Das neue System ist damit weit mehr als nur eine technische Modernisierung: Es ist zu einem integralen Bestandteil der Wachstumsstrategie des Flughafens geworden.
„Für uns ist dieser Automatisierungsgrad inzwischen unverzichtbar“, so Del Proposto abschließend. „Mit Blick auf die zukünftige Entwicklung des Flughafens könnten wir darauf schlicht nicht mehr verzichten.“